More Website Templates @ TemplateMonster.com. September 17, 2012!

Die Welt ist rund! Der Kreis schließt sich.

AbschlussballAm 11. April 2015 pünktlich um 10:00 Uhr rüstet sich die verbliebene Flotte von 16 Schiffen zur Geschwaderfahrt nach Rodney Bay, wo wir unseren Ausgangskurs kreuzen werden. Alle Schiffe versammeln sich vor Marigot Bay; mit gesetztem Großsegel und über die Toppen beflaggt. Ein schönes Bild!

Nach ihrer Länge sortiert; das kleinste Schiff voran, die norwegische „Saphir“, die Katamarane „Folie a Deux“ und „Free & Breezy“, die amerikanische „American Spirit“ , „Merlyn of Poole“ und „Ghost“ aus England, die „Polaris“ aus Berlin, „Adela“ ein Knickspanter unter franz. Flagge, „Civetta“ aus Bratislava, „Boingo alive“ das schweizerisches Schiff mit wechselnden Besatzungen, „Avocet“ aus Irland mit Dr. Derry und Margeret und jungen trinkfesten Burschen, die Swan 51 „Alpheratz“ mit Bradley, Tom und James, unsere liebsten Segelgegner, dann „Festina Lente“, eine Amel Ketsch, gesegelt über die ganze Zeit von den Italienern Sylvano und Vittorio, einem Produzenten von altem Balsamico aus Modena, dann „Celebrate“ einer Taswell 58, gesegelt von Charly (mit der markigen Stimme) und Kathy. Jetzt kommt die „Nexus“ ein schneller 60 Fuß Katamaran mit dem Ehepaar Russ und Laurie, gebaut in Süd-Africa. Dann darf sich die „CHIKA-lu“ einreihen, vor dem letzten Schiff der verbliebenen Flotte, der 62 Fuß langen „NDS Darwin“, die mit ganzer Familie besetzt und von Profiskipper Nuno geführt wird.

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Durch die Grenadines nach St. Lucia

MayreauDer letzte Teil der Segelreise um die Welt durch die Grenadines nach St. Lucia ist jedem Schiff die Routenauswahl freigestellt. Den meisten von uns sind die vor uns liegenden Inseln bereits bekannt. Aber das schmälert keineswegs die Erwartung, die wir alle an einige der schönsten Inseln der Karibik haben und genießen wollen.

Von Grenada führt uns der Weg nordwärts zu der nächstgelegenen Insel Carriacou. Wer diese Strecke nordwärts von Insel zu Insel bereits einmal gesegelt ist, weiß, daß zwischen den Inseln der Passat in aller Regel heftig mit 20 – 30 Knoten Wind aus Nordost bläst. Und so beschränken wir uns darauf, mit gesetzer Fock und mit Motorunterstützung gegenan zu laufen. Den unterirdischen Vulkan „Kick‘-em-Jenny“ lassen wir unter uns; wie es scheint stört ihn das nicht, er läßt uns unbehelligt.

Tyrrel Bay ist die Bucht, in der wir unseren Anker werfen. Hier gibt es auch ein geeignetes und räumlich zusammenhängendes Büro für die Ausklarierung aus Grenada; also diesmal kein Marathon über die Insel. Die Bucht gibt uns schon einen Vorgeschmack auf die kommenden Liegeplätze; alle sind sehr stark frequentiert durch Charterboote – meist Katamarane – die die Grenadines von Martinique aus besegeln. Wir bleiben eine Nacht vor Anker und nutzen eines der Restaurants am Ufer für eine ausgiebige Nachtmahlzeit.

In Sichtweite liegt schon Union Island, der auch unser Einklarierungshafen für St.Vincent ist und den wir als nächstes ansteuern. Clifton Harbour ist eine schöne Bucht mit einem großen vorgelagerten Riff an der Wetterseite Richtung Ost. Am Ende des Riffs liegt wie eine einsame Hallig das „Happy Island“, für einen Imbiss order einen Drink; leider geschlossen. Aber auch in der Mitte des Hafens liegt das „Roundabout Reef“, das man sorgfältig umfahren muss. Aber so eingeschlossen von Riffen liegt man vom Schwell ziemlich unbehelligt. Auf die Gelegenheit eine Nacht vor Anker in der Bucht von Palm Island – einem exclusiven und sehr gepflegten Luxushotel – zu verbringen, verzichten wir, nachdem wir gehört haben, daß man leider stark im Schwell liegt. Dafür gönnen wir uns ein üppiges Abendessen an Bord, nachdem wir ein paar große Langusten vom einheimischen Fischer erstanden hatten. Unsere Töpfe waren gerade groß genug, um die Langustenschwänze aufzunehmen und zuzu-bereiten. Dazu gab es wahlweise eine Kapern-Butter oder eine Knoblauch-Butter. Es war sehr lecker!

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Grenada – Im Garten Eden angekommen

Grenada-LoveAls die CHIKA-lu nach 9 Tagen von Fortaleza in der Karibik ankommen ist, macht sich Euphorie breit. Wir sind zwar noch nicht ganz am Ziel der Weltumsegelung, aber zu wissen, dass alle großen Passagen – Pazifik, Indischer Ozean, Südafrikanische Küste, Südatlantik und die raue Überfahrt von Brasilien nach Grenada – nun geschafft sind, erfüllen Schiffseigner und Mitsegler mit Stolz und Erleichterung. Kaum zu glauben, dass 26.000 Seemeilen (ca. 50 Tausend Kilometer) einmal um den Globus hinter uns liegen. Alles, was jetzt kommt, ist Kür. Entspanntes Inselhopping ohne Nachtschichten, Funkrunden, Wetteranalysen. Einfach tun, worauf man Lust hat.

Der Empfang in Grenada ist standesgemäß. In der Port Louis Marina, einem Hafen gebaut von dem renommierten Unternehmen Camper & Nicholsons Marinas, werden wir von allerhand Superyachten und von auffallend herzlichem Personal empfangen. Unsere Nachbarn: Charteryachten für Scheiche, Dagobert Duck und andere Superreiche, zu mieten für 500.000 US-Dollar pro Woche. Plötzlich fühlt sich unser Boot sehr klein an und wir uns nicht mehr ausreichend elegant gekleidet. Aber am schönen Marina-Pool, umsäumt von hübschen Liegemöbeln der deutschen Marke Dedon, spielt das keine Rolle mehr.

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Die letzte große Etappe

GrenadaDie 350 sm lange Strecke von Fernando de Norunha bewältigen wir in 2 Tagen. Die Einfahrt in den Hafen von Fortaleza ist gespickt mit Untiefen und Wracks. Wir machen in der Marina des Park Hotels fest; eine alte Anlage vor dem Hotel, bestehend aus einer Reihe von eisernen Schwimmkörpern, an denen wir römisch-katholisch vor unserem Buganker festmachen. Es steht ein starker Schwell, der uns auf die eisernen Kästen drückt, wir müssen einen guten Abstand halten. Für unsere 3m lange Gangway kein Problem. Aber wir wissen von einigen Schiffen aus der ARC-Flotte, die ihr Heck dort ziemlich beschädigt hatten.

Das Hotel dazu ist im Gegenteil sehr gepflegt, bietet gute Restaurants und auch einen Swimmingpool, den wir benutzen dürfen.

Nach der ersten Nacht bei Niedrigwasser ergreifen wir jedoch schnell wieder die Flucht von diesem Liegeplatz, denn wir sitzen mit unseren 3,10 m Tiefgang auf. Wir ankern deshalb im Vorhafen bei 6 m Tiefe und müssen wieder unser Dinghy einsetzen, um an Land zu kommen.

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"Chika-Lu" auf Fernando de Noronha

Nach 12 Tagen in Salvador de Bahia wird es Zeit, Fernando de Noronha - vista aeramal wieder zur See zu fahren. Wir laufen Mittags aus, nachdem wir Lebensmittel gebunkert und die Tanks gefüllt haben. Bei mittleren böigen Winden kreuzen wir aus der riesigen Bucht von Salvador und gewinnen Abstand von der Küste. Anschließend geht es parallel zur Küste in einem Abstand von 25 Meilen nach Norden. Die vielen Städte entlang der Küste erhellen nachts den Himmel. Wir kommen gut voran, ab und zu gibt es kurze Regengüsse, sonst läuft die Bordroutine ohne besondere Ereignisse. Auf der Strecke fangen wir mit der Schleppangel zwei Barakudas, die sich heftig wehren, aber doch für die Pfanne dienen müssen. Sie schmecken übrigens sehr lecker, fast wie Kalbfleisch. Nach dreieinhalb Tagen kommen wir vor der Westhuk der Inselgruppe "Fernando de Noronha" an. Wir hatten von dieser Insel viel Gutes gehört und hatten uns deshalb entschieden, nicht erst an der Küste entlang z.B. nach Recife zu laufen, sondern direkt hierher. Es sind rd. 700 Meilen ab Salvador da Bahia.

Uns erwartet im Abendlicht eine pittoreske, zerklüftete Küste mit steilaufragenden Bergen. Leider kommen wir erst im Dunkeln bei der Insel an. Nach weiteren 6 Meilen tasten wir uns unter Maschine zum einzigen Ankerplatz der Inselgruppe vor dem Ort "Vila dos Remedios". Zahlreiche Blitzlichter zeigen uns ankernde Kleinfahrzeuge an.

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